Klar, das wäre ne Syntaxerweiterung für CSS. Aber mehr als Replacement mit anschließendem Caching scheint das nicht zu sein. Was kommt wirklich dabei rum? Wo liegen die Vorteile?
Die Konstanten werden definiert, die Ersetzung eingefügt - anschließend wird Parsing mit String-Replacement erforderlich und das Ergebnis wird produziert und gecached.
Das verbrauchtt Compile-Time für CSS Files und es kommt nicht mal ne Templatelogik bei rum.
Von der puren Idee bin ich weniger begeistert: Dann schon eher Smarty für CSS-Templatevorlagen verwenden, um die CSS Erstellung zu automatisieren. Kommt nach meiner Ansicht funktional auf's gleiche raus, bietet aber die gesamte Palette an Smarty-Logik (sprich Schleifen und Bedingungsoperationen, usw.)!
Außerdem - wer bitte sucht "manuell" nach CSS Selektoren?
Sowohl die browserinteren Plugins (Stichwort: Firefox+Firebug), als auch die speziellen CSS Editoren arbeiten mit grafischer Auswahl der zu bearbeitenden CSS Vars und on-the-fly Darstellung der Veränderungen. Copy&Paste und die Seite hat ein neues Design.
Also nach meiner Auffassung haben es diejenigen die CSS per Hand schreiben oder umständlich nach CSS-Selektoren suchen selbst verschuldet!
Deutsche Erklärung:
http://www.thestyleworks.de/tut-art/css-constants.shtmlErweiterung:
http://rcss.rubyforge.org/